Ortsplanung

Mit der Ortsplanung der letzten Jahre und der heute geltenden Bau- und Zonenordnung hat die Gemeinde eine gute Qualität der Siedlungsstruktur gewahrt. In Horgen gelten seit der Einführung von Grün- und Freiflächenziffern und den neuen Abstandsregeln seit 2011 Rahmenbedingungen, die in den Wohnquartieren eine lockere Bebauung sicherstellen.
Ein Krankheitsfall aber bleibt das Zentrum von Horgen. Es leidet an chronischer Schwindsucht. Läden des alltäglichen Bedarfs verschwinden oder fehlen seit längerem. An vielen Tagen ist das Zentrum öd und leer. Gut gemeinte Festivitäten und kulturelle Anlässe allein können daran wenig ändern. Horgen braucht ein lebendiges Zentrum, das im Alltag zum Einkaufen und Flanieren einlädt. Ein Zentrum, in dem sich unterschiedliche Bevölkerungsgruppen gerne aufhalten.

Damit stellt sich die Frage, ob mit einer Urbanisierung die Voraussetzungen für eine Belebung des Zentrums geschaffen werden können. Ab 2018 muss die Gemeinde die Ortsplanung ohnehin neu angehen: Mit dem Zusammenschluss mit Hirzel muss in der kommenden Legislatur auch dessen Bau- und Zonenordnung (BZO) integriert werden. Zudem muss das Bauen am Seeufer in der BZO neu geregelt und auch der Erholungsraum am See in einem kommunalen Richtplan Siedlung bestimmt werden.

 

Dafür setzt sich die SP ein:

  • Die BZO-Gesamtrevision soll wieder wie 2010 mit einem breiten öffentlichen Mitwirkungsverfahren angegangen werden.
  • Die Qualität der heutigen Siedlungsstruktur soll dabei erhalten werden.
  • Das Siedlungsgebiet im Hirzel soll nicht ausgeweitet werden.
  • Wir wollen attraktive Frei- und Grünräume sowie Seeuferwege für alle sichern.
  • Horgen braucht einen neuen Anlauf für die Wiederbelebung des Zentrums. Die Gemeinde soll dafür die städtebaulichen und ortsplanerischen Voraussetzungen schaffen.
  • Im Rahmen der BZO-Revision soll auch die Entwicklung für das Gebiet Allmend / Kalkofen diskutiert werden.