Lebensqualität

Die gesellschaftliche Zusammensetzung in Horgen ist in laufender Veränderung. Das gilt auch für die Bedürfnisse der verschiedenen Generationen und Bevölkerungsgruppen. Horgen soll ein Ort sein, in dem sich alle einbringen und wohl fühlen können. Dafür braucht es eine aktive Rolle der Gemeinde zur Förderung von Begegnungen, Dialog, Kultur und Freizeitaktivitäten. Es ist Zeit, die Entwicklungsszenarien für ein „Horgen 2030“ wieder in Zusammenarbeit mit der ganzen Bevölkerung, miteinander und demokratisch zu erarbeiten.
Horgen braucht eine neue Altersstrategie, die zusammen mit Betroffenen und Fachkreisen, und nicht alleine von den Behörden definiert wird. Würdiges Altern in der Gemeinde betrifft alle. Finanzierungs- und Managementfragen für die Alterspflege sind wichtige, aber nicht die einzigen Aspekte. Die vom Gemeinderat seit Mitte 2017 verfolgten Pläne zur Privatisierung der stationären Alterspflegeeinrichtungen sind Ausdruck eines plötzlichen Kurswechsels ohne jeden öffentlichen Dialog.

Kultur und Sport sind kein Luxus, sie spielen eine wichtige Rolle für die Bildung, die Lebensqualität und die Integration von verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Die Entwicklung von Sportinfrastruktur (z.B. Hallenbad, Turnhallenangebot) ist seit Jahren prekär. Ebenso fehlt in Horgen ein Gemeinschaftszentrum, das allen Bevölkerungs- und Altersgruppen offenen Raum für Begegnungs- und Kulturaktivitäten bieten würde.

 

Dafür setzt sich die SP ein:

  • Der Bedarf an Weiterentwicklung in der Altersbetreuung und -pflege muss im öffentlichen Dialog, durch Konsultationen und Mitwirkung breit abgestützt geklärt werden. Die Gemeinde soll ihre Verantwortung im Altersbereich – mit ihren Einrichtungen Neu-Tödi, Strickler und Spyrigarten – weiterhin direkt wahrnehmen. Vorschnelle Auslagerungen an Private lehnt die SP ab.
  • Die Altersstrategie der Gemeinde – auch wenn eine privatisierte Führung der bisher gemeindeeigenen Alterszentren vom Souverän beschlossen werden sollte – soll weiter durch demokratische Mitwirkung definiert und in der Umsetzung kontrolliert werden.
  • Die Gemeinde muss Sportinfrastruktur vorausschauend und systematisch planen: Horgen braucht dringend neue Turnhallen. Und Horgen braucht ein neues Hallenbad, das nun rasch und zielgerichtet geplant und realisiert werden soll.
  • Neuer Wind in der Kulturförderung durch die Gemeinde ist nötig. Die SP setzt sich für die Schaffung einer kompetenten und demokratisch gewählten Kulturkommission ein.
  • Horgen soll prüfen, was sich in zahlreichen Gemeinden sehr bewährt: Ein gemeindeeigenes Gemeinschafts- und Begegnungszentrum, das allen Bevölkerungsgruppen niederschwellig offen steht und Raum für Begegnungen, Kultur- und Freizeitaktivitäten bietet.