Klimawandel

Die Gemeinde Horgen hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 das Energiestadt-Goldlabel zu erreichen. Das ist gut – aber es ist nicht gut genug! Der beschleunigte globale Klimawandel mit seinen bedrohlichen Folgen verlangt auch lokal in Horgen neue, verstärkte Anstrengungen für einen zukunftsfähigen Umgang mit Energie und Umwelt.
Konkret muss der Weg zur „2000-Watt-Gesellschaft“ eingeschlagen werden, in der Energie und Ressourcen nachhaltig und global gerecht genutzt werden. Horgen braucht dafür ein überzeugendes Engagement der Gemeinde, öffentliche Information und Motivation, ehrgeizige Ziele und Massnahmenpläne, gemeinsam mit der Bevölkerung, mit Institutionen und Unternehmen.

 

Dafür setzt sich die SP ein:

  • Der Energieverbrauch und CO2-Ausstoss soll in allen Bereichen weiter reduziert werden. Zwischenziele sind: 2500 Watt pro Person und maximal eine Tonne CO2-Ausstoss pro Person bis im Jahr 2050. Die Gemeinde muss dafür eine entsprechende Energiepolitik mit Fördermassnahmen erarbeiten und aufnehmen.
  • Die gemeindeeigenen Liegenschaften mit den grössten Defiziten sind so rasch als möglich energetisch zu sanieren. In der Investitionsplanung müssen dafür die nötigen Mittel bereitgestellt werden.
  • Fernwärme ist ein sehr effizienter Energieträger, der aktuell aus der Verbrennung von Siedlungsabfällen in der KVA gespiesen wird. Für das bestehende Fernwärmenetz muss eine sichere Anschlusslösung über 2030 hinaus geplant werden. Auch ein Ausbau des Fernwärmenetzes für weitere Gebiete oder z.B. für Schulhäuser ist zu prüfen.
  • Für die seenahen Gebiete Horgens soll der Einsatz von Seewasser für Wärmepumpen gefördert werden. Der See ist eine bedeutende, noch wenig genutzte Quelle von CO2-freier Energie. Es braucht entsprechende Anpassungen im Energieplan Horgen.